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Famagusta (Gazimağusa): Sehenswertes
Stand 24. Oktober 2026: Das Sehenswerte in Famagusta (Gazimağusa) liegt überwiegend in der ummauerten Altstadt, auf Türkisch Kaleiçi oder Suriçi genannt, und an der Küste weiter nördlich. Quellen beschreiben innerhalb der Mauern die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee, die Othello-Burg, das Landtor, den Namık-Kemal-Kerker mit Museum und das Canbulat-Museum, außerhalb davon Salamis, Enkomi und das Barnabas-Kloster. Jede Aussage unten ist ihrer Quelle zugeordnet.
Geprüft am 23. Oktober 2026 anhand der im Text genannten und unten aufgeführten Quellen. Positionen von Parteien werden diesen zugeordnet.

Die ummauerte Stadt (Kaleiçi / Suriçi)
Laut Wikipedia, einer Sekundärquelle, liegt das historische Zentrum von Famagusta innerhalb annähernd rechteckiger Befestigungen, die überwiegend im 15. und 16. Jahrhundert von den Venezianern errichtet wurden; einige Abschnitte stammen möglicherweise aus dem Jahr 1211. Derselbe Artikel sagt, die Stadt habe ursprünglich zwei Tore gehabt, das Landtor und das Seetor, das Arsenaltor sei 1933 und das Nordtor 1965 für den Landverkehr geöffnet worden.
Zur Anlage sagt Wikipedia, die Othello-Burg liege innerhalb der Mauern und der venezianische Gouverneurspalast stehe an der Stelle des früheren lusignanischen Königspalastes. Der Artikel fügt hinzu, unter osmanischer Herrschaft seien Sackgassen eingeführt worden, mit zweigeschossigen Häusern der Oberschicht neben vielen eingeschossigen Häusern. Laut Visit North Cyprus war der Hauptplatz, heute Namık-Kemal-Platz, zur osmanischen Zeit der belebteste Teil der Stadt, und das Cafer-Pascha-Hamam liegt in seiner Nähe. Cyprus Mail nannte die ummauerte Stadt am 13. Oktober 2026 ein lebendiges Stadtzentrum mit mittelalterlichen Straßen und Befestigungen.
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Moscheen und Kirchen
Visit North Cyprus und Cyprus Mail bezeichnen die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee beide als die frühere lateinische Kathedrale St. Nikolaus, und Visit North Cyprus fügt hinzu, sie sei später die Sankt-Sophien-Moschee (Ayasofya) von Famagusta geworden. Die Kulturerbe-Datenbank Kültür Envanteri führt sie unter den in Moscheen umgewandelten Kirchen auf und nennt Magosa Ayasofyası und Aziz Nikolas Katedrali als weitere Namen. Kıbrıs Postası berichtete am 7. Juli 2026, dass an der Moschee Restaurierungsarbeiten im Gange seien, mit Bohrungen, die eine nahe gelegene Straße für etwa eine Woche für Fahrzeuge sperrten.
Die Kirchen innerhalb der Mauern werden von verschiedenen Quellen unterschiedlich beschrieben. Wikipedia und Visit North Cyprus stimmen darin überein, dass die Kirche des heiligen Georg des Verbannten, Nestorianerkirche genannt, unter den Osmanen als Kamelstall diente und 1905 den Zyperngriechen übergeben wurde. Bei ihrer Datierung und Lage weichen sie voneinander ab, daher wird hier keine von beiden genannt. Cyprus Mail (30. Dezember 2024) sagt, St. Georg der Lateiner liege im Norden des alten Viertels nahe dem Othello-Turm, stamme wahrscheinlich aus dem späteren 13. Jahrhundert und solle mit Mitteln der Aliph Foundation restauriert werden.
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Burg, Tore und Mauern
Das Amt für Altertümer und Museen der TRNZ (Eski Eserler ve Müzeler Dairesi) sagt, die Othello-Burg sei zuerst von den Lusignans zur Verteidigung des Hafens errichtet worden, von einem tiefen Graben umgeben gewesen und habe das Seetor bewacht, einen von zwei Haupteingängen der ummauerten Stadt. Es datiert den venezianischen Umbau zu einer Artilleriebastion auf das Jahr 1492 und sagt, die Kanonen im Hof seien teils osmanisch, teils spanisch. Cyprus Mail und das Amt nennen für die erste Burg unterschiedliche Jahrhunderte, das 14. und das 12., daher wird hier kein einzelnes Datum angegeben.
Zum Landtor sagt Wikipedia, das hufeisenförmige Ravelin sei von Marco Paulo entworfen und 1529 fertiggestellt worden; die Osmanen hätten es nach der Belagerung von 1570/71 aufgefüllt und daneben eine neue Öffnung geschaffen. Das Amt fügt hinzu, das Landtor sei durch ein Ravelin geschützt gewesen, mit Gängen, einer Kapelle und unterirdischen Räumen, die als Kerker dienten. Cyprus Mail berichtete am 19. November 2023, die von der EU finanzierte und vom UNDP durchgeführte Restaurierung der Arsenal-Bastion (Canbulat) sei abgeschlossen.
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Museen
Das Amt für Altertümer und Museen beschreibt den Namık-Kemal-Kerker mit Museum als zweigeschossiges osmanisches Gebäude aus Quadersteinen, errichtet über den Resten des venezianischen Palastes. Es gibt an, der Schriftsteller Namık Kemal sei dort 38 Monate festgehalten worden, nachdem er im April 1873 nach Zypern verbannt worden war, und am 29. Juni 1876 nach Istanbul zurückgekehrt. Das Amt sagt, das Museum sei erstmals 1993 eröffnet und am 9. Mai 2023 neu geordnet worden.
Zum Canbulat-Museum sagt das Amt, es befinde sich in einer steinernen Grabstätte unter der Arsenal-Bastion aus venezianischer Zeit. Das heute zu sehende italienische Marmorgrab sei 1968 neu errichtet worden, und nach der Darstellung des Amtes starb Canbulat Bey beim Angriff auf die Bastion während der osmanischen Belagerung. Es führt archäologische Funde und osmanische Gegenstände auf, darunter Waffen, Teller, Wandfliesen und die hölzerne Grabinschrift von Kutup Osman. Wikipedia nennt den venezianischen Gouverneurspalast Palazzo del Provveditore.
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Antike Stätten und ein Kloster außerhalb der Mauern
Das Amt für Altertümer und Museen sagt, die Forschung führe Salamis auf das 11. Jahrhundert v. Chr. zurück und laut Archäologen hätten Menschen Enkomi nach einem Erdbeben im Jahr 1075 v. Chr. verlassen und Salamis gegründet. Es gibt an, die ersten Münzen seien im 6. Jahrhundert v. Chr. geprägt worden und die meisten erhaltenen Ruinen seien römisch. Nach Erdbeben ließ Kaiser Constantius die Stadt als Constantia wiederaufbauen, und das Amt sagt, die letzten Bewohner seien nach einem Piratenüberfall im Jahr 648 nach Arsinoe gezogen. Visit North Cyprus fügt hinzu, in den 1950er Jahren hätten großflächige Ausgrabungen begonnen, und das 1959 gefundene Theater blicke landeinwärts.
Visit North Cyprus beschreibt Enkomi, nahe Tuzla, als Stadt der Kupferverarbeitung mit einem Binnenhafen, nach einer Zerstörung um 1200 v. Chr. auf einem Rasterplan wiederaufgebaut und um 1000 v. Chr. verlassen. Die Seite gibt an, etwa 1.800 Objekte von der Fundstätte befänden sich im British Museum. Das Amt gibt an, das Barnabas-Kloster stehe am westlichen Ende der Nekropole von Salamis, sei 477 n. Chr. erbaut worden, habe 1756 seine heutige Form erhalten und sei ab August 1991 restauriert worden; 1992 wurde ein Ikonenmuseum eröffnet.
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Strände
Quellen zu Stränden bei Famagusta sind spärlich. North Cyprus Education, eine Bildungsberatung, die für Studiengänge an Universitäten wirbt und daher ein wirtschaftliches Interesse hat, veröffentlichte am 27. Mai 2026 eine Seite über den Glapsides-Strand. Sie sagt, der Strand liege etwa 5,5 km nördlich der Stadt an der Straße Richtung Salamis, sei lang und sandig, und das Wasser bleibe weit hinaus flach. Sie berichtet, Studierende, Einwohner und Familien nutzten ihn, und Öffnungsregelungen und saisonale Aktivitäten sollten bei der Gemeinde Famagusta erfragt werden.
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Namen und Hintergrund zur Universitätsstadt
Laut Wikipedia erscheint der griechische Name Ammochostos erstmals im Stadiasmus Maris Magni aus dem 3. Jahrhundert und bedeutet „im Sand verborgen“. Der Artikel führt Fama Augusta, Famagouste und Famagosta als mittelalterliche Formen des Namens auf und Famagusta als die englische. Mağusa ist der informelle moderne türkische Name und Gazimağusa der formelle türkische Name seit dem 25. Dezember 1975, als gazi, was Veteran bedeutet, durch Parlamentsbeschluss hinzugefügt wurde. Der antike Name war Arsinoe.
Zur Universität sagt die Eastern Mediterranean University, ihr Vorläufer, das Institut für höhere Technologie, sei 1979 mit 105 Studierenden gegründet worden und das Institut 1986 zu einer staatlichen Universität geworden. Die Seite zur Geschichte der Universität nennt ihre Adresse in Famagusta. Laut Wikipedia dient die Kirche des heiligen Georg des Verbannten seit 1989 als Kulturzentrum der EMU, und die Seite von North Cyprus Education nennt den Glapsides-Strand den nächstgelegenen öffentlichen Strand zum EMU-Campus.
Praktische Hinweise
- Öffnungszeiten, Eintrittspreise und der aktuelle Zugang werden auf dieser Seite nicht genannt. Die Restaurierung der Lala-Mustafa-Pascha-Moschee wurde am 7. Juli 2026 von Kıbrıs Postası gemeldet, daher kann der Zugang von dem abweichen, was ältere Reiseführer sagen.
- Die Quellen widersprechen sich in einigen Punkten: dem Datum der ersten Errichtung der Othello-Burg (12. Jahrhundert laut dem Amt, 14. Jahrhundert laut Cyprus Mail) sowie dem Datum und der Lage der Nestorianerkirche. Wo sie abweichen, wird keine einzelne Angabe gemacht.
- Wikipedia ist eine Sekundärquelle. Das Amt für Altertümer und Museen, die Eastern Mediterranean University und die datierten Presseberichte sind die Hauptgrundlage für konkrete Daten.
- Die Quelle zum Glapsides-Strand wird von einer kommerziellen Bildungsberatung veröffentlicht; ihre Beschreibung gilt daher als eine Sichtweise und nicht als amtlicher Nachweis.
Häufig gestellte Fragen
Was gibt es in Famagusta zu sehen?
Quellen beschreiben die ummauerte Altstadt mit der Lala-Mustafa-Pascha-Moschee, der Othello-Burg, dem Landtor, dem Namık-Kemal-Kerker mit Museum und dem Canbulat-Museum, dazu Salamis, Enkomi und das Barnabas-Kloster nördlich der Stadt. Die Zugangsbedingungen ändern sich, daher sollte man vor Ort nachfragen.
Was ist Kaleiçi?
Kaleiçi, auch Suriçi genannt, ist der türkische Name für die ummauerte Altstadt von Famagusta. Wikipedia beschreibt ein historisches Zentrum innerhalb annähernd rechteckiger Befestigungen aus venezianischer Zeit, überwiegend im 15. und 16. Jahrhundert errichtet, mit der Othello-Burg, dem Standort des Gouverneurspalastes und vielen Kirchen und Moscheen.
Liegt die Othello-Burg in Famagusta?
Ja. Wikipedia verortet die Othello-Burg innerhalb der ummauerten Stadt von Famagusta, und das Amt für Altertümer und Museen führt sie unter seiner Region Gazimağusa auf. Das Amt sagt, der Name stamme aus der britischen Zeit und gehe auf Shakespeares Stück zurück, nicht auf eine historisch belegte Person.
Wo liegt Salamis?
Visit North Cyprus beschreibt Salamis als große antike Stadt an der Ostseite Zyperns, nördlich von Famagusta, und das Amt führt sie unter der Region Gazimağusa auf. Das Barnabas-Kloster steht laut dem Amt am westlichen Ende ihrer Nekropole.
Was ist die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee?
Visit North Cyprus und Cyprus Mail beschreiben sie als die frühere lateinische Kathedrale St. Nikolaus in der ummauerten Stadt, später die Sankt-Sophien-Moschee (Ayasofya) von Famagusta. Kıbrıs Postası berichtete am 7. Juli 2026 über Restaurierungsarbeiten dort, daher sollte man den Zugang vor Ort bestätigen.
Warum heißt Famagusta auch Mağusa?
Wikipedia sagt, Mağusa sei die informelle moderne türkische Form derselben Wurzel wie Ammochostos und Famagusta. Gazimağusa ist seit dem 25. Dezember 1975 der formelle türkische Name, als gazi, was Veteran bedeutet, durch Parlamentsbeschluss hinzugefügt wurde. Griechische Quellen verwenden Ammochostos.
Quellen
- Amt für Altertümer und Museen der TRNZ: Othello Kalesi
- Amt für Altertümer und Museen der TRNZ: Namık Kemal Zindanı ve Müzesi
- Amt für Altertümer und Museen der TRNZ: Canbulat Müzesi
- Amt für Altertümer und Museen der TRNZ: Salamis Ören Yeri
- Amt für Altertümer und Museen der TRNZ: St Barnabas İkon ve Arkeoloji Müzesi
- Visit North Cyprus: Salamis Ruins
- Visit North Cyprus: St George Church Greek
- Visit North Cyprus: Enkomi
- Wikipedia: Famagusta (Sekundärquelle)
- Wikipedia: Land Gate, Famagusta (Sekundärquelle)
- Wikipedia: Nestorian Church, Famagusta (Sekundärquelle)
- Kültür Envanteri: Lala Mustafa Paşa Camii
- Cyprus Mail: Varosha, the story of Cyprus's ghost town and what you can see (13. Okt. 2026)
- Cyprus Mail: Historic bastion in Famagusta fully restored (19. Nov. 2023)
- Cyprus Mail: Restoration work to begin at Famagusta's St George of the Latins church (30. Dez. 2024)
- Kıbrıs Postası: Gazimağusa Suriçi'nde Mahmut Celaleddin Sokak trafiğe kapatıldı (7. Juli 2026)
- Eastern Mediterranean University: Geschichte
- North Cyprus Education: Glapsides Beach (27. Mai 2026)
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